Krawatten binden leicht gemacht
Sie ist das modische Accessoire, das längst nicht mehr nur in die Kategorie der Anzugträger gehört. Eine Krawatte vervollständigt zwar jedes Bürooutfit, das einen Anzug vorschreibt, ist aber ebenso lässig zu einem Hemd und Jeans als lässiges Cluboutfit tragbar. Aktuell sind dabei eher schmale Krawatten modern, auf einer Party macht es auch nichts, wenn der Träges es mit dem Krawatten binden nicht allzu ernst nimmt und nur einen lockeren Knoten schafft. Dabei ist das Krawatten binden keine so große Kunst, wie die meisten Männer immer vorgeben. Mit wenigen Handgriffen kann jeder Mann – auch ohne die Hilfe seiner Frau oder Freundin – eine Krawatte binden. Das gute daran: Ist sie erst einmal gebunden, kann der Knoten so gelockert werden, dass die Schlaufe über den Kopf gestreift werden kann, um die Krawatte auszuziehen. Beim nächsten Tragen ist dann kein erneutes Binden notwendig, erneut kann sie einfach über den Kopf gestreift und festgezogen werden.
Beliebte Knoten
Die beliebtesten Knoten beim Krawatten binden sind dabei der einfache-, der zweifache-, der Windsor- , der halbe Windsor- und der kleine Knoten. Grundsätzlich gilt beim Krawatten binden: Der Stoff wird unter dem Kragen getragen, sollte nicht darunter hervorblitzen. Normalgroßen Männern reicht die Spitze der Krawatte nach dem richtigen Binden bis zur Taille, bei großen Männern befindet sie sich etwas über der Taille.
Der traditionelle Knoten beim Krawatten binden ist der einfache Knoten, der nicht zu breit ist. Das breitere Ende der noch nicht geknoteten Krawatte wird dabei direkt unter dem Kragen über das schmale Ende – und dann hinter das schmale Ende gelegt. Danach wird das breite Ende um das schmale herumgeführt. Das breite Ende wird in Richtung Hals geführt, es ist eine Schlinge entstanden, in die nun ein Finger gelegt wird. Das breite Ende wird von oben durch diese Schlinge gezogen, der Finger kann entfernt werden. Das schmale Ende wird festgehalten und am breiten Ende solange gezogen, bis der fertige Knoten sich am obersten Hemdknopf befindet. Ist der Knoten richtig gebunden, wird das schmale Ende nicht mehr sichtbar sein.
Besondere Knoten
Beim zweifachen Knoten wird das breite Ende gleich doppelt um das schmale Ende gewickelt, bevor es hinter der Krawatte durchgezogen und von oben durch die Schlinge gesteckt wird. Diese Art, eine Krawatte zu binden, eignet sich besonders für kleinere Männer.
Eine schwierigere Art, eine Krawatte zu binden, ist dir Windsorknoten. Er ist sehr breit und wird zu festlichen Anlässen getragen, sollte optimalerweise zwischen den beiden Kragenseiten platziert sein und dem oberen Hemdknopf verdecken. Zu Beginn muss dabei das breite Ende der Krawatte viel weiter unten hängen, als das schmale Ende. Das breite Ende wird dann über das schmale gelegt und unter der Krawatte hochgezogen und nach vorne umgeschlagen, so bildet sich eine Schlaufe an der Seite der Krawatte. Danach wird das breite Ende zur anderen des Seite des schmalen Endes geführt, über die Krawatte gelegt und nach hinten umgeschlagen, um eine weitere Schlinge zu bilden. Das breite Ende wird dann horizontal über das schmale Ende gelegt. Das breite Ende wird dann hinter der Krawatte nach oben geführt und durch die entstandene Schlinge gezogen. Wenn das schmale Ende festgehalten und am breiten Ende gezogen wird, kann der Knoten so festgezogen werden.
Foto: Birgit Reitz-Hoffman – Fotolia





