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Porzellan Porzellan ist eine Unterart von Keramik. Es besteht im Wesentlichen aus drei Hauptbestandteilen: Kaolin (auch: Porzellanton oder Porzellanerde), Feldspat und Quarz. Beim Porzellan wird nach Weichporzellan und Hartporzellan unterschieden, wobei die Mengenverhältnisse von Kaolin, Feldspat und Quarz für die Zuordnung und die damit zusammenhängende Brenntemperatur entscheidend sind. - Hartporzellan besteht zu 50% aus Kaolin und zu jeweils 25% aus Feldspat und Quarz. Beim Weichporzellan werden jeweils 30% Kaolin und Feldspat und 40% Quarz verwendet. Früher war es üblich, dass bei der Hartporzellanherstellung insgesamt zwei bis drei Brennvorgänge durchgeführt wurden. Nach dem ersten Brand der Grundzutaten in Formen, folgte ein zweiter Brand mit einer Glasur-Flüssigkeit, anschließend wurden in einem dritten Brennvorgang die Aufglasurfarben für das Dekor gebrannt. Heutzutage gibt es aber für die Produktion von Flachgeschirr auch den so genannten Monobrand, wobei alle notwendigen Stufen inklusive der Dekoration in einem einzigen Brennvorgang stattfinden. Das Verfahren des Monobrands findet in der Industrie zur preisgünstigen Serienherstellung von Porzellangeschirr Verwendung. Ursprünglich stammt das Porzellan übrigens aus China, wo es bereits im 6. Jahrhundert hergestellt wurde. Nach Europa kam das Porzellan dann mit Seefahrern wie Marco Polo. In Europa begann man im 16. Jahrhundert in Dresden mit der eigenen Herstellung von Porzellan. |
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